Matterial vs. Confluence

Ein Vergleich der Features und Einsatzmöglichkeiten

Zunächst ist es natürlich möglich, Confluence als Wissensmanagement-Software zu nutzen. Ein Vorteil kann darin liegen, es mit anderen Atlassian-Produkten zu nutzen, die evtl. bereits im Unternehmen etabliert sind. In einigen Punkten greift Confluence jedoch etwas zu kurz, aber das hängt natürlich vom Anwendungsfall ab.

User Interface

Confluence hat eine recht klassische UI, die vor allem auf sogenannten Karten basiert, also Bereichen, die Informationen gruppieren und damit nebeneinander darstellen. Das macht es schwierig, den Fokus zu behalten.

Zudem braucht es oft relativ viele Klicks, um die richtige Information zu finden.

Die Lernkurve ist recht steil, insbesondere für nicht extrem technik-affine User.

Es gibt sehr viele und flexible Möglichkeiten, Informationen darzustellen, was leicht überfordern kann.

Die Konfiguration ist recht aufwendig, aber nötig, damit Confluence so funktioniert, dass es auch nützlich ist.

Matterial fokussiert sich eher auf eine Information und verzichtet auf unnötige Zusatzoptionen. Das macht es einfacher, die richtige Information schnell zu finden und das gewünschte Ziel zu erreichen.

Wir haben Matterial so entwickelt, dass Benutzer mit so wenig Klicks wie möglich an das gewünschte Ziel kommen.

Matterial ist dokumentenbasiert. Es gibt keine Seiten, Aktivitätenhistorie anderer User und vor allem keine Orderstrukturen, die Informationen verstecken. Die Navigation ist klar aufgeteilt, was es auch für Einsteiger leicht macht, sich zurechtzufinden.

Matterial funktioniert out-of-the-box, ohne dass anfänglich großer Konfigurationsaufwand nötig wäre. Die Anpassungen sind absichtlich limitiert und orientieren sich an Best Practices und bewährten Standards.

Suchfunktionalität

Die Suchresultate in Confluence scheinen nicht immer verlässlich zu sein. Das war meine Erfahrung und anscheinend auch ein Manko, das viele andere Nutzer bereits angemerkt haben.

Matterial benutzt Elastic Search, die forschrittlichste Such-Engine am Markt, die sehr ähnlich wie eine Browsersuche funktioniert. Wir setzen auf autocomplete eher als Suchergebnisse bereits per Preview anzuzeigen, was die Suche schneller und zielgerichteter macht.

Natürlich durchsucht Matterial auch die Anhänge von Dokumente und bezieht sie in die Gewichtung der Suche mit ein.

Mehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit wird in Confluence nach meinem Kenntnisstand standardmäßig nicht abgedeckt. Es scheint verschiedene Plugins und Hacks zu geben, die nach Nutzermeinung allerdings nur mäßig funktionieren.

Die Mehrsprachigkeit in Matterial funktioniert sehr ähnlich wie bei Drivve|KM und wir glauben, das beste System zur Abdeckung, multilingualen Contents entwickelt zu haben. Sprachen werden immer nur als Versionen eines Dokuments mit derselben ID angelegt, was es einfach macht, mehrsprachige Inhalte zu erstellen, zu finden und zwischen ihnen zu wechseln.

Gerade unsere Schweizer Kunden entscheiden sich oft explizit wegen des Handlings verschiedener Sprachen für Matterial.

In der neuen Version gibt es eine Vielzahl verfügbarer Dokumentsprachen, das User Interface stellen wir in deutsch, englisch, französisch, italienisch und spanisch bereit.

Wissen anfordern

Wir haben extra ein Feature entwickelt, das es einfach und schnell macht, fehlendes Wissen anzufordern: den Wissensblitz. In Sekundenschnelle werden damit benötigte Informationen an der richtigen Stelle angefordert oder ergänzt.

Dokumentoptionen

Mit Matterial haben wir einige bewährte Features aus dem Projektmanagement übernommen, die dabei helfen, Dokumente verständlich zu machen, einzuordnen und besser zu verwalten. Während in Confluence nur Kommentare möglich sind, können in Matterial auch direkt

  • dokumentspezifische Aufgaben anlegen und zuweisen
  • Dokumentprüfung anfordern
  • Verantwortliche Personen festlegen
  • Dokumente für alle auf das Dashboard bringen
  • Kategorien und Berechtigungen klar und einfach verwalten

Vorteile von Matterial in Kürze:

  • bestes Mehrsprachigkeitshandling am Markt
  • Fokus auf Wissensmanagement für Callcenter
  • Wissen schnell anfordern
  • Fokus auf Struktur und Lesbarkeit von Dokumenten
  • Verzicht auf undurchsichtige Orderstrukturen und Hierarchien
  • extrem schnelle Suche
  • einfache Nutzerverwaltung und Berechtigungen
  • Prüfungssystem
  • flache Lernkurve
  • nutzerfreundliche Darstellung der Inhalte
  • schnelle, zielgerichtete Navigation
  • Wissensblitz zum schnellen Aufnehmen und Anfordern von Informationen
  • Möglichkeit, Matterial In-house zu installieren, auf eigenen Servern, mit Single Sign On, Versionskontrolle, Custom Anbindungen und Änderungen, Wartung durch Matterial

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